Cordula Seger

Die Kulturwissenschaftlerin Cordula Seger ist vom Stiftungsrat des Instituts für Kulturforschung Graubünden zur neuen Leiterin gewählt worden. Sie tritt die Nachfolge von Marius Risi an.

Per 21. August 2017 erhält das Institut für Kulturforschung mit Cordula Seger eine neue Leitung. Sie folgt auf Marius Risi, der seine Funktion nach acht Jahren aufgibt und anfangs Mai in Sarnen seine neue Stelle als Kulturbeauftragter des Kantons Obwalden antritt.

Die neue Institutsleiterin ist in Chur aufgewachsen und hat in Zürich und Berlin Germanistik, Kunst- und Architekturgeschichte sowie Philosophie studiert. Ihre 2005 erschienene Dissertation beschäftigt sich mit den Grand Hotels als Schauplatz der Literatur. Die letzten dreizehn Jahre wirkte sie als Wissenschaftlerin, Lehrbeauftragte, Kuratorin und Kulturveranstalterin im Oberengadin und darüber hinaus.

Die 46-jährige Cordula Seger hat ihre breite und vielfältige Forschungstätigkeit unter anderem auch schon in Projekten des Instituts für Kulturforschung ausgeübt. Bereits vor dem offiziellen Stellenantritt wird sie in Chur einzelne Veranstaltungen ihres neuen Arbeitgebers moderieren.

Interview mit Cordula Seger in der „Südostschweiz am Wochenende“ vom 22. April 2017

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