Marius Risi

Marius Risi gibt die Leitung des Instituts für Kulturforschung Graubünden ab. Er tritt am 1. Mai seine neue Stelle als Leiter des Amts für Kultur und Sport im Kanton Obwalden an. Der Wechsel erfolgt aus familiären Gründen.

Risi hatte die Institutsleitung 2009 von seinem Vorgänger und Kulturpreisträger Georg Jäger übernommen. Während seiner achtjährigen Tätigkeit gelang es ihm, die Finanzierung der Institution zu stabilisieren und die verschiedenen Forschungsbereiche weiterzuentwickeln. Das Churer Institut mit einer Aussenstelle in Sils/Segl gilt beim Bund als ausseruniversitäre Forschungseinrichtung von nationaler Bedeutung. Hans Peter Michel, Präsident der Trägerstiftung, sagt zum Wegzug Risis: „Wir alle bedauern dies ausserordentlich, haben aber auch Verständnis für die Beweggründe.“

Der Stiftungsrat hat die Stelle im Februar ausgeschrieben. Einsendeschluss für Bewerbungen war der 13. März. Die Bekanntgabe des neuen Leiters oder der neuen Leiterin erfolgt voraussichtlich Mitte April.

Interview mit Marius Risi im „Regionaljournal Graubünden“ von Radio SRF 1, 8. März 2017

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