Kindswegnahmen in Graubünden. Die Jenischen im Fokus von Politik, Medien, Wissenschaft und Fürsorge

Gespräch mit der Historikerin Sara Galle (Fachhochschule Nordwestschweiz). Moderation: Guadench Dazzi (RTR). Einführung: Georg Jäger (Historiker, ehemaliger Leiter Institut für Kulturforschung)

Dienstag, 30. Mai 2017, 20.00 Uhr, Chur, Hotel Stern, Tempelsaal

Fast 600 Kinder wurden zwischen 1926 und 1973 von der Stiftung Pro Juventute mithilfe der Behörden ihren Eltern weggenommen. Rund die Hälfte dieser Kinder stammte aus sogenannten «Vagantenfamilien» in Graubünden. Der Kanton hatte eine gesonderte «Vagantenfürsorge» geschaffen, und die Forschung an der Psychiatrischen Klinik Waldhaus machte die «Vaganten» zu einem vielbeachteten Untersuchungsobjekt der Wissenschaft – mit weitreichenden Folgen.

Sara Galle hat 2016 zum Thema ihre Studie Kindswegnahmen publiziert.

Eine Veranstaltung des Vereins für Kulturforschung Graubünden.

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