Tradition und Weiterführung – Regionalistische Strategien in der Architektur Graubündens

Vortrag von Dr.-Ing. Ulrike Fischer (Institut für Technologie, Karlsruhe)

Donnerstag, 11. Mai 2017, 20.00h, Chur, Loësaal, Loëstrasse 26

Die Karlsruher Architektin und Architekturwissenschaftlerin Ulrike Fischer referiert über den Regionalismus in der Architektur Graubündens. Sie hat zu diesem Thema promoviert und kürzlich eine umfangreiche Studie publiziert. Von 2003 bis 2007 war Fischer Mitarbeiterin im Architekturbüro Jüngling und Hagmann in Chur. Diese wertvolle Zeit war der Ausgangspunkt ihrer anschließenden freiberuflichen Tätigkeit und ihrer langjährigen Tätigkeit in der Architekturlehre am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), sowie ihrer Dissertation, die aus ihrer Praxis-erfahrung heraus, das Thema einer ortsspezifischen und idenitätsstiftenden Archi-tektur wieder aufgreift. So ist die Frage, wie in der Architektur globale Vernetzung einerseits und regionale Besonderheit andererseits ausbalanciert werden können hochaktuell, denn gerade in einer Zeit zunehmender kultureller und gesellschaft-licher Vielfalt gewinnen Orte der Identifikation eine neue Bedeutung.

Eine Veranstaltung des Vereins für Kulturforschung Graubünden. Der Eintritt ist frei.

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