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Die Karlsruher Architektin und Architekturwissenschaftlerin Ulrike Fischer referiert über den Regionalismus in der Architektur Graubündens. Sie hat zu diesem Thema eine Dissertation verfasst, die 2016 im Tübinger Wasmuth Verlag erschienen ist. Regionalistische Strategien in der Architektur Graubündens.

Von 2003 bis 2007 war Fischer Mitarbeiterin im Architekturbüro Jüngling und Hagmann in Chur. Diese wertvolle Zeit bildet den Ausgangspunkt ihrer anschliessenden freiberuflichen Tätigkeit und ihres langjährigen Wirkens in der Architekturlehre am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Fischers Dissertation greift aus der Praxiserfahrung heraus das Thema einer ortsspezifischen und idenitätsstiftenden Architektur wieder auf. So ist die Frage, wie in der Architektur globale Vernetzung einerseits und regionale Besonderheit andererseits ausbalanciert werden können hochaktuell, denn gerade in einer Zeit zunehmender kultureller und gesellschaftlicher Vielfalt gewinnen Orte der Identifikation eine neue Bedeutung.

 

Vortragstitel: Tradition und Weiterführung – Regionalistische Strategien in der Architektur Graubündens

Vortragstermin: Donnerstag, 11. Mai 2017, 20.00h

Vortragsort: Chur, Loësaal, Loëstrasse 26

Referentin: Dr.-Ing. Ulrike Fischer, Institut für Technologie Karlsruhe

Moderator: Dr. Leza Dosch, Chur

Eine Veranstaltung des Vereins für Kulturforschung Graubünden. Der Eintritt ist frei.

Bild: Vorzeigeobjekt des Regionalismus in der Bündner Architekturgeschichte: der Hauptsitz der Graubündner Kantonalbank in Chur.

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