Der Historiker Martin Bundi rückt mit Anton von Molina (ca. 1580-1650) eine in kulturell- sprachlicher, geschichtlicher, politischer und militärischer Hinsicht bedeutsame Bündner Persönlichkeit zur Zeit des Dreissigjährigen Krieges ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Molina, in bescheidenen Verhältnissen im Calancatal aufgewachsen, gelangte früh zu einer guten Allgemeinbildung und zu staatlichen Ämtern, die ihn zur Herausgabe bedeutsamer Reformschriften befähigten. Dank der Erstübersetzung von Molinas Text zu den Veltliner Morden ins Deutsche wird dessen kenntnisreiche Widerlegung der Schriften der Mörder und Aufständischen von 1620 erstmals einem breiteren Publikum zugänglich gemacht.

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