Seit dem 15. Jahrhundert reisten Menschen in die Bündner Berge, um mit heilendem Wasser ihre Gebrechen zu behandeln. Bei der einen Quelle entstand bald ein florierender Kurbetrieb, bei der anderen dauerte es Jahrhunderte, bis sie mit einem einfachen Dach geschützt wurde, weitere blieben nur lokal bekannt. Das Buch bietet erstmals einen umfassenden Überblick zur Geschichte der bündnerischen Mineralquellen und Bäder und beleuchtet das Thema aus naturwissenschaftlicher, ökonomischer und gesellschaftlicher Perspektive. Anhand der Beschreibungen von Ärzten, Naturforschern, Landeskundlern und Reisenden lässt sich die Entwicklung der Wissenschaften ablesen. Gleichzeitig trugen diese Traktate zum wirtschaftlichen Erfolg und zur Attraktivität der Quellen bei. Einblicke ins Kurleben geben Fotografien, Tagebucheinträge, Briefe und literarische Zeugnisse von Gästen aus nah und fern. Schliesslich listet ein reich bebilderter Katalog alle als heilkräftig beschriebenen Quellen Graubündens und deren Nutzung bis heute auf.

Die Autorin, Dr. Karin Fuchs, ist Mitarbeiterin des Instituts für Kulturforschung Graubünden.

Flyer zur Veranstaltung

Verlagsinfo

Interview im Radio SRF Regionaljournal Graubünden

Beitrag auf Tele Zürich über die Trinkhalle Büvetta in Tarasp.

Besprechung in SO/BT vom 25.1.2020

Besprechung von Kurt Wanner in Terra Grischuina 2/2020

Besprechung rtr vom 26.4.2020

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