Forschungsdatenbank

Das Institut für Kulturforschung macht die wesentlichen Forschungsergebnisse aus seinen Projekten in Buchpublikationen zugänglich. Zudem unterhält es eine eigene online-Plattform, die der Veröffentlichung ergänzender Forschungsmaterialien und -dokumente dient. Sie ist in enger Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Institut für Informationswissenschaft SII der HTW Chur entstanden. Die eingestellten Text- und Bilddateien sind mit einer Volltextsuche erschliessbar.

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Online-Plattform pluriling-gr.ch

Einige Themen rund um die Mehrsprachigkeit in Graubünden sind im Verlauf der Forschung aufgearbeitet worden. Für andere fehlen aktuelle Analysen. Auf jeden Fall besteht Informations- und Diskussionsbedarf. Die Pädagogische Hochschule Graubünden (PHGR) und das Institut für Kulturforschung Graubünden (ikg) leuchten das die bündnerische Mehrsprachigkeit in ihren vielfältigen Dimensionen aus und stellen die dargestellten Themen mit den heute zur Verfügung stehenden digitalen Möglichkeiten mit einer Internet-Plattform  zur Diskussion: pluriling-gr.ch

Bündnerisches Monatsblatt und Bündner Monatsblatt

Ältere Ausgaben des Bündnerischen Monatsblatts und des Bündner Monatsblattes sowie weiterer Publikationen unseres Instituts sind eingescannt und unter der URL: www.e-periodica.ch abrufbar.

Edition Bündner Komponisten

Das Institut für Kulturforschung Graubünden führt gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Graubünden ein Forschungs- und Editionsprojekt durch, in dem bislang unveröffentlichte Werke von Bündner Komponisten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Ziel ist es, die handschriftlichen Notenblätter so aufzuarbeiten, dass sie von Schulen, Chören und Formationen aller Art genutzt werden können. Die Publikation erfolgt über eine eigene Website:
Edition Bündner Komponisten

Datenbank rätoromanische Volkslieder

Zum Nachlass des Volkskundlers Alfons Maissens (1905–2003) gehört eine alle Idiome umfassende Sammlung von rund 1500 rätoromanischen Volksliedern. Sie ist ein Unikat und dementsprechend kulturhistorisch wertvoll. Die Lieder sind zwischen den 1930er und 1960er-Jahren im Auftrag der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde aufgenommen worden. Das frühe Material befindet sich auf 100 Gelatine-Platten, die späteren Aufnahmen auf 138 Tonbändern. Ergänzend dazu stellte Maissen Notenblätter zusammen und verfasste erläuternde Texte. Abgesehen von der Ausstrahlung einiger exemplarischer Lieder in Radiosendungen blieb das Tonmaterial zu Lebzeiten Maissens unveröffentlicht. In einem Projekt des ikg, das von 2006 bis 2010 lief, bereitete der Churer Kantonsschullehrer und Musiker Iso Albin den gesamten Nachlassbestand an Liedaufnahmen sachgerecht auf. Seit Herbst 2011 ist die digitale Datenbank mit 5800 Audiodateien und 2200 Noten- und Textblätter für die Öffentlichkeit zugänglich. Der Download kann über die Abhörplätze der Fonoteca Nazionale Svizzera erfolgen (für Graubünden: Kantonsbibliothek in Chur). Die Dokumentrecherche ist online möglich:
Datenbank Volksliedsammlung Maissen

• Linguae GR

In Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Graubünden lancierte das Institut für Kulturforschung 2011 eine Datenbank zu den wissenschaftlichen Forschungsprojekten rund um die Bündner Sprachen. Sie enthält Angaben zu zahlreichen laufenden wie abgeschlossenen Studien und dient demnach allen an Graubünden interessierten Sprachwissenschaftlern als Informationsplattform. Zur Website:
Datenbank Linguae GR

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