Jann Duri Bantli (1982) hat an der Universität Amsterdam Literatur- und Kulturwissenschaften (2016-22) studiert. Er ist zurzeit Doktorand an der Universität Luzern, wo er an seinem transdisziplinären Forschungs- und Kulturprojekt „Vom Bedrohenden zum Bedrohten – Kipppunkte alpinen Eises und Schnees am Morteratsch-Gletscher und im Tödi-Gebiet“ arbeitet.
Als Dozent im Fach Deutsch war er an der Universität Utrecht (2019-20) und an der NHL Stenden University of Applied Sciences (NL, 2022-23) sowie als DaF-Lehrkraft am Goethe-Institut Amsterdam (2019-23) und am Sommersprachkurs des Plantahofs (2012-heute) tätig. In der Vergangenheit arbeitete Jann Duri Bantli u.a. als Lehrerstellvertreter an verschiedenen Oberstufenschulen in der Schweiz (2003-14). In der Funktion eines Internationalen Menschenrechtsbegleiters und -beobachters hielt er sich längere Zeit in Guatemala und in Kolumbien auf (2009-12). Schliesslich beschäftigte er sich im Rahmen einer Buchrecherche und -redaktion mit dem Leben des Schweizer Umweltaktivisten Marco Camenisch (2014-16).
Publikationen
Publikationen
2026 "Sterbende ‚Eisgeburten' - Versprachlichung der Gletscher", in: Mitteilungen, Institut für Kulturforschung Graubünden, S. 22-26.
2026 "'Unheimliche Eistrümmer' – der Morteratsch-Gletscher im Zeichen der Klimakatastrophe”, in: Deutsche Chronik. (Erscheint 2026)
2025 "Orte-Bestenliste: Den Gletschern gewidmet", in: Orte, Schweizer Literaturzeitschrift, 232, S. 46-49.
2023 "Morteratsch: Der verlorene Gletscher und seine Musealisierung", in: Syntopia Alpina, 2023. (https://www.syntopia-alpina.ch/beitraege/morteratsch-der-verlorene-gletscher-und-seine-musealisierung)
2023 "Wider den Zweck: Ungeheures Gletscherbersten", in: Schliff, 16.1, S. 148-160.
2022 Gemeinsam mit Ansgar Mohnkern. "Ungeheuer. Zur Unlesbarkeit von Stifters 'Aus dem bairischen Walde' heute", in: Monatshefte, 114.2, S. 200-219.