Landschaftskongress Davos

zur Agenda

Die urbane Zwischennutzerin, der lokale Schreiner, die IT-Fernarbeiterin, der Biker und die Skifahrerin, der Architekt und die Landwirtin – sie alle treffen sich in der Landschaft. Am 5. Schweizer Landschaftskongress vom 3. und 4. September 2026 in der Alpenstadt Davos werden Landschaften als Geflechte von Beziehungen von Menschen und Räumen und damit als Schmelztiegel gesellschaftlicher Entwicklungen analysiert.

Zur Veranstaltungs-Webseite geht es hier.

Das Institut für Kulturforschung Graubünden (ikg) ist an der Veranstaltung mit einem Stand vertreten.

Landschaften sind Produkte gesellschaftlicher Praktiken. Sie entstehen durch Nutzung, Wahrnehmung und Erzählung. Das Institut für Kulturforschung Graubünden (ikg) erforscht Landschaften als kulturell geprägte Räume, in denen gesellschaftliche Aushandlungen sichtbar werden.

Am Stand des ikg präsentieren wir ausgewählte Publikationen und Forschungszugänge, die Landschaft als Beziehungsgeflecht zwischen Mensch, Raum und Geschichte lesbar machen. Anhand von Forschungen aus Graubünden – von alpinen Kulturlandschaften über Mobilitätsräume bis zu literarischen und medialen Landschaftsbildern – zeigen wir, wie sich Berg und Tal, Stadt und Land gegenseitig formen.

Der Stand versteht sich als offener Treffpunkt: zum Blättern in Büchern, zum Gespräch über Methoden und Perspektiven und zum Austausch darüber, wie kulturwissenschaftliche Forschung aktuelle Landschaftsfragen vertiefen und erweitern kann.