Graubünden und der Zweite Weltkrieg – Kommunikation zwischen Kontinuität und Kontingenz

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Der Zweite Weltkrieg war zweifellos die schwerste Belastungsprobe für den schweizerischen Bundesstaat seit 1848. Die Arbeiten der Unabhängigen Expertenkommission Schweiz – Zweiter Weltkrieg (UEK/„Bergier-Kommission“) konnten zwischen 1997 und 2001 zwar bereits viele Aspekte der Kriegsimplikationen beleuchten und erforschen, das Mandat der UEK vermochte aber aufgrund seiner personellen und zeitlich limitierten Ressourcen nicht auf die regionale und lokale Ebene des Alltags vorzudringen. Dies soll nun für Graubünden sozusagen „nachgeholt“ werden. Die wichtigsten Themenfelder des Projekts sind: Die Bündner Presse zwischen Information und Zensur; die Rezeption der militärischen Abwehrmassnahmen; die Wahrnehmung der Flüchtlinge zwischen Sympathie und Konflikten; die Kriegswirtschaft zwischen Kontingentierung und „Anbauschlacht“; Abwehrmassnahmen nach innen; das politische Leben zwischen Kontinuität und Ausnahmezustand.

Dr. phil. Christian Ruch

Historiker

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