Campell in Graubünden - Präsentationstournee

Campell in Maienfeld, 10. Mai 2023

Die Buchpräsentation im Sprecherhaus am Städtliplatz in Maienfeld war mit über 60 Zuhörerinnen und Zuhörern sehr gut besucht. Der Hausherr und Gastgeber, Andreas von Sprecher, erzählte aus der Geschichte seiner grossen historischen Bibliothek, in der sich das 450 Jahre alte lateinische Originalmanuskript von Campells «Topographie» befindet. Cordula Seger, Leiterin ikg, würdigte kurz unsere Edition dieses Werks. Die Schauspielerin Ursina Hartmann trug rhetorisch bravourös verschiedene auf die «Herrschaft» – und am Rand auch auf die Prättigauer Klus – bezogene Passagen aus der deutschen Übersetzung vor. Der Historiker Florian Hitz erläuterte das Vorgetragene und steuerte Informationen zu den Entstehungszusammenhängen der «Topographie» sowie zu Campells Leben bei. Im Rahmen des anschliessenden Apéros genoss man das gesellige Beisammensein in den eindrücklichen Räumlichkeiten des – ebenfalls historischen – Sprecherhauses.

Im Roten Saal des Maienfelder Sprecherhauses: Ursina Hartmann, Rezitatorin, und Florian Hitz, wissenschaftlicher Kommentator.

Campell in Castasegna, 1. April 2023

Rund vierzig Personen haben sich am ersten April-Samstag in der Villa Garbald in Castesegna eingefunden, um Antworten auf folgende Fragen zu erhalten: Wie wurde das Bergell vor 450 Jahren von Ulrich Campell wahrgenommen? Und welche von diesen Eindrücken lassen sich noch heute teilen? Die Lesung von Florian Hitz und die Erläuterungen von Gian Walther haben Antworten geliefert – und darüber hinaus zu weiterem Nachfragen angeregt, wie die lebhafte Diskussion im Anschluss bewiesen hat. (Fotos: Donatella Rivoir, Labregaglia.ch)

Campell in Davos, 8. März 2023

Durchs alpine Rätien. Auf den Spuren von Ulrich Campell im Landwassertal

Als Lokal für die Präsentation der Davoser Kapitel aus Campells "Topographie" (1573) bot sich die Grosse Stube im Davoser Rathaus förmlich an. Dieser seinerzeit noch ganz neue Prunkraum im Renaissance-Stil – mitsamt dem überdimensionierten Kachelofen – wird von Campell rühmend erwähnt. "Die Grosse Stube als Zeitmaschine" titelt die Davoser Zeitung dazu treffend. Campell wusste an Davos aber auch noch anderes zu rühmen, so vor allem die Frauen. Er war mit einer Davoserin verheiratet. An der Veranstaltung anwesend waren der Standespräsident, der Landammann und der Landratspräsident. Dem Publikum hat es sehr gefallen, es ist lange geblieben.

Link zum Zeitungsartikel der Davoser Zeitung