Wahrgenommene und gelebte Sprachen- und Dialektvielfalt in Graubünden. Der bündnerische Sprachraum aus wahrnehmungsdialektologischer Sicht

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Sprachen und Varietäten werden sowohl im sozialen, als auch im geografischen Raum identifiziert und positioniert und es ist für die Sprachwissenschaft zentral, welche evaluativen Vorstellungen Sprecher und Sprecherinnen von Sprache haben. Mit einem wahrnehmungsdialektologischen Ansatz geht die Untersuchung der Frage nach, wie die Bewohner und Bewohnerinnen des bündnerischen Sprachraums ihre sprachliche und dialektale Umgebung und deren Vielfalt in Abhängigkeit zu ihrer regionalen Herkunft wahrnehmen. Ausgangspunkt ist die grafische Visualisierung ihres Wissens über die Sprach- und Dialektvielfalt mit sogenannten kognitiven Karten (Mental Maps), dazu soll die Studie weiter darüber Aufschluss geben, welche Haltungen und Einstellungen die Bewohner und Bewohnerinnen des Kantons in Bezug auf diese Vielfalt haben. Mit neusten methodischen Zugängen qualitativer und quantitativer Art wird die Möglichkeit eröffnet, ein umfassenderes Verständnis über unsere Sprache(n) zu erhalten, indem sich unterschiedliche Darstellungsweisen gegenseitig informieren und nicht nur einzelne, isolierte Äusserungen über Sprache betrachtet werden.

Wahrgenommene räumliche Ausdehnung des Gebiets mit der Bezeichnung ‚Unterengadin

M.A. Noemi Adam-Graf

Romanistin / Germanistin, Sprachwissenschaftlerin

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