Lebenslauf
Cordula Seger studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie in Zürich und Berlin und promovierte 2003 mit Grand Hotel. Schauplatz der Literatur bei Sigrid Weigel an der TU Berlin. Danach war sie als freie Forschende und Publizistin tätig und arbeitete unter anderem als Lehrbeauftragte im Fachbereich Germanistik an der Universität in Wien, als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Architekturabteilung der ETH Zürich und als Dozentin an verschiedenen Fachhochschulen im In- und Ausland. Darüber hinaus kuratierte sie Ausstellungen zu Literatur, Kunst und Architektur. Von 2017 bis 2025 leitete sie das Institut für Kulturforschung Graubünden. Seit 2026 forscht sie am ikg als Senior Researcher zu Literatur- und Architekturgeschichte.
Forschung
Seit 2026: Senior Researcher Literatur- und Architekturgeschichte am Institut für Kulturforschung Graubünden.
2017–2025: Als Leiter ikg Initiantin, Promotorin, Projektverantwortlich sowie Mitherausgeberin zahlreicher Forschungsprojekte und Publikationen. Darunter, gemeinsam mit Prof. Dr. Rico Valär von der UZH, das Nationalfondsprojekt Ein Erfahrungsraum – Drei Literaturen mit drei Doktorierenden.
2015–2017: Forschungsprojekt Chesa sur l’En – Biographie eines Hauses; gefördert durch Kulturförderung Kanton Graubünden und Institut für Kulturforschung Graubünden
2015–2016: Forschungs- und Publikationsprojekt Engadin St. Moritz – Ein Tal schreibt Geschichten (gemeinsam mit Bettina Plattner-Gerber); gefördert durch den Kanton Graubünden sowie die Region Oberengadin
2012–2014: Forschungsprojekt St. Moritz – Stadt im Dorf (gemeinsam mit Christoph Sauter); gefördert durch die Gemeinde St. Moritz, das Amt für Raumentwicklung Graubünden (ARE) sowie das Institut für Kulturforschung Graubünden (ikg)
2012–2014: Forschungs- und Editionsprojekt zur Schweizer Autorin Silvia Andrea (1840–1935); gefördert durch das Institut für Kulturforschung Graubünden (ikg), die Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) und die Fondazione Garbald
2004–2010: Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der ETHZ, Departement Architektur, Professur Andrea Deplazes mitverantwortlich für das Forschungs- und Publikationsprojekt Architektur konstruieren. Ein Handbuch sowie für das Nationalfondsprojekt «Theorie des Massiv- und Filigranbaus»
2004: «Pilotstudie zur kulturgeschichtlichen Erforschung der Zeitbudgets im menschlichen Alltag unter besonderer Fokussierung auf das Zeitbudget der Mobilität» (gemeinsam mit Yvonne Wübben); im Auftrag des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Publikationen
Die Publikationsliste wird laufend auf Orcid aktualisiert.
Bisherige Anstellungen
Seit Herbst 2025: Senior Researcher für Literatur- und Architekturgeschichte am Institut für Kulturforschung Graubünden
2017–2025: Leiterin Institut für Kulturforschung Graubünden
2015: Dozentin an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, Heilbronn, Fachbereich «Food Management»
2006–2012: Lehrbeauftragte an der Universität Wien, Institut für Germanistik
2010: Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der ETHZ, Departement Architektur, Professur Andrea Deplazes; Abschluss Nationalfondsprojekt «Theorie des Massiv- und Filigranbaus»
2004–2008: Assistentin an der ETHZ, Departement Architektur, Prof. Andrea Deplazes
2004–2008: Dozentin an der Höheren Fachschule für Farbgestaltung «Haus der Farbe» in Zürich
2005–2006: Dozentin an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Chur im Studienbereich «Tourism and Hospitality», Fachbereich «Arts»
2004: Forschende am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung Berlin (ZfL): «Pilotstudie zur kulturgeschichtlichen Erforschung der Zeitbudgets im menschlichen Alltag unter besonderer Fokussierung auf das Zeitbudget der Mobilität» (gemeinsam mit Yvonne Wübben); im Auftrag des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR)
1999: Volontariat bei der Architekturzeitschrift Hochparterre in Zürich
Tätigkeiten in Panels, Boards, Expertenaktivitäten
2017–2025: Mitglied der Redaktionskommission «Bündner Monatsblatt»
2012–2025: Stiftungsrätin Fundaziun La Tuor, Samedan
2018–2021: Mitglied der Steuerungsgruppe «Aufarbeitung der Psychiatriegeschichte des Kantons Graubünden» durch die Professur von Martin Lengwiler, Universität Basel
2013: Expertin Doktorarbeit zum Thema Farbgestaltung und Hotels am Departement Architektur, Fachbereich Architekturgeschichte, University of Edinburgh
2008–2013: Mitglied der ICOMOS-Jury «Historisches Hotel und Restaurant des Jahres»
2010–2011: Expertin Master Thesis, Zentrum Urban Landscape, Institut Bauwesen, Departement Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen, ZHAW
Institutionelle Aufgaben
2020–2025: Beirätin Institut «Kulturen der Alpen», Kanton Uri in Kooperation mit Universität Luzern
2020–2023: Mitglied der Kulturkommission der Stadt Chur
2018–2025: Vorstandsmitglied der Academia Raetica: strategische Führung der Academia Raetica als Dachorganisation und Ansprechpartnerin für universitäre Forschung und Lehre in GR
Lehrtätigkeit
2006–2012: Proseminare zu Textanalyse und Textproduktion sowie zu den Themen Raum und Literatur sowie Literarisierung der Alpen im Rahmen des Lehrauftrags an der Universität Wien, Institut für Germanistik, neuere deutsche Literatur
2004–2008: Betreuung von Studierenden sowie Lectures zu den Themen Raumwahrnehmung und Raumtheorie im Rahmen der Assistenz an der ETHZ, Departement Architektur, Professur Andrea Deplazes
2004–2008: Module zu konzeptioneller Arbeit, Textarbeit sowie Formen der Präsentation als Dozentin an der Höheren Fachschule für Farbgestaltung «Haus der Farbe» in Zürich
2005–2006: Lectures in englischer Sprache zum Kulturraum Graubünden, zu kulturtouristischen Fragestellungen sowie Vermittlung von Grundlagen in bildender Kunst und Architektur im Rahmen der Dozentur an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Chur im Studienbereich «Tourism and Hospitality», Fachbereich «Arts»
Seit 2004: Gastvorträge an Universitäten und Fachhochschulen im In- und Ausland
Aktive Mitgliedschaft in wissenschaftlichen Gesellschaften
2017–2025: Geschäftsführerin Verein für Kulturforschung GR, www.kulturforschung.ch
seit 2014: Mitglied Kulinaristik-Forum, www.kulinaristik.net
seit 2004: Mitglied Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, www.gsk.ch,
von 2004–2008: Redakteurin der Zeitschrift Kunst + Architektur in der Schweiz
Museen und Ausstellungen
2017: Neukonzeption Mili Weber Haus, neue Webseite, Informationsweg zu Mili Weber, Konzeption und Umsetzung Jubiläumsfilm «Erinnerungen an Mili Weber» sowie Jubiläumsveranstaltungen
2013–2017: Künstlerische Leiterin (gemeinsam mit Ramon Zangger) der «La Tuor» in Samedan mit Schwerpunkten Architektur, Design, Handwerk
2008: Kuratorium der Ausstellung «Wie es dem Gast gefällt. Hotelarchitektur einst und heute» für das «Gelbe Haus» in Flims mit Vernissage am 13. Dezember 2008
2006–2007: Kuratorin am Literaturhaus München, Konzeption und Umsetzung der Ausstellung «Grand Hotel – Bühne der Literatur», Stationen: Frühjahr 2007, Literaturhaus München; Sommer/Herbst 2007, Touriseum, Schloss Trauttmansdorff Meran; Sommer 2008, Altes Schulhaus, St. Moritz; Sommer 2009, Schloss Neuhardenberg bei Berlin
2004–2005: Konzeption, Aufbau und Kuratorium Berry Museum St. Moritz
Preise und Auszeichnungen
2017: Kulturpreis Oberengadin
2000–2003: Stipendiatin der Janggen-Pöhn-Stiftung, St. Gallen