Ein Erfahrungsraum – drei Literaturen. Lektüren des Umbruchs in Graubünden nach 1945

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Das vom SNF geförderte Forschungsprojekt «Ein Erfahrungsraum – drei Literaturen. Lektüren des Umbruchs in Graubünden nach 1945» untersucht, wie der kulturelle Wandel nach 1945 im mehrsprachigen alpinen Raum Graubündens als einschneidende kollektive Erfahrung in und mit den deutschen, italienischen und rätoromanischen Literaturen versprachlicht, diskutiert und verarbeitet wurde. Anhand eines mehrsprachigen Textkorpus, das nicht nur Werke aus dem Kanon, sondern einem offenen Literaturbegriff folgend auch Texte aus Kalendern, Jahrbüchern oder Zeitschriften berücksichtigt, werden zentrale Fragestellungen in einem von den Projektleitenden bearbeiteten Rahmenprojekt zu Bedingungen und Voraussetzungen des Bündner Literaturbetriebs und drei Teilprojekten untersucht. Die Teilprojekte widmen sich den Schwerpunkten «Konstruktionen des Biografischen und Mehrsprachigkeit», «Geschlecht – Familie – Generation» sowie «Zugehörigkeit – vom Fremden im Eigenen» und werden als eigenständige Qualifikationsarbeiten erarbeitet. Mit seinem vergleichenden mehrsprachigen Ansatz versteht sich das Forschungsprojekt als Beitrag zu einer Schweizer Literaturgeschichte, die die unterschiedlichen, für die Schweiz so prägenden Sprach- und Kulturräume nicht als ein loses Nebeneinander, sondern als ein In- und Miteinander begreift.

Dr. phil. Cordula Seger

Institutsleiterin ikg / Kulturwissenschaftlerin

Prof. Dr. phil. Rico Valär

Rätoromanist / Romanist
Universität Zürich

Dr. phil. Annetta Ganzoni

Romanistin
Schweizerisches Literaturarchiv

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