Vorstellung des Forschungsprojekts "Ein Erfahrungsraum – drei Literaturen. Lektüren des Umbruchs in Graubünden nach 1945"

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Anlässlich der Internationalen Woche der rätoromanischen Sprache (Emna rumantscha) laden der Schweizerische Generalkonsul in München, Eros Robbiani, und Frau Mila Berra Robbiani zur Vorstellung des Forschungsprojekts «Ein Erfahrungsraum – drei Literaturen. Lektüren des Umbruchs in Graubünden nach 1945» am Dienstag, 24. Februar 2026 um 18 Uhr in die Residenz des Generalkonsuls, Konradstrasse 4, München-Schwabing ein.

Literatur funktioniert wie eine Zeitmaschine, sie nimmt uns mit in die Lebenswelten der Vergangenheit und lässt uns miterleben, was die Menschen umtreibt. Nach 1945 wird der Erfahrungsraum Graubünden von einem rasanten Wandel erfasst: Wälder weichen Kraftwerken, vor den Skiliften steht die Welt Schlange, Politik spielt sich in der Stube ab, und das Private wird auf die Strasse getragen. Sprachgrenzen verschwimmen «tranter» Rumantsch, Italiano und Deutsch. Wie beschreiben literarische Texte aus und über Graubünden diesen Umbruch? Wie gestalten sie ihn mit?

In einem Podiumsgespräch spricht Prof. Rico Valär, ausserordentlicher Professor für rätoromanische Literatur und Kultur an der Universität Zürich mit der Forschungsteilnehmerin Dr. Paola De Piante Vicin über die Forschungsergebnisse und darüber, welche neuen Einblicke den gesellschaftlichen Wandel sichtbar machen.