Dialekt in Gesellschaft und Schule. Variation und Wandel in Gebrauch und Wahrnehmung des Alemannischen

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Im Mittelpunkt stehen aktuelle Tendenzen und Forschungsfragen der alemannischen Dialektologie mit einem Schwerpunkt auf „Dialekt in Gesellschaft und Schule“. Damit wird ein Beitrag zur vertiefenden Diskussion um die Rolle von alemannischen Dialekten in verschiedenen gesellschaftlichen und bildungspolitischen Kontexten geleistet.

Die Beiträge in dem von gemeinsam vom Institut für Kulturforschung Graubünden (ikg) und der PH Graubünden (PHGR) herausgegebenen Band decken thematisch ein breites Spektrum ab: Vom Schriftspracherwerb im Spannungsfeld von Dialekt und Standard über die Entwicklung kritischer Sprachbewusstheit in der Schule und die Entstehung neuer Varietäten durch Dialekt- bzw. Sprachkontakt bis hin zu Fragen zu Spracheinstellungen, etwa im Deutschunterricht oder im Standard-Dialekt-Umfeld. Darüber hinaus richtet sich ein perzeptionslinguistischer Fokus auf das dreisprachige Graubünden; zudem werden der Dialektgebrauch in der digitalen Kommunikation sowie Standpunkte und Topoi zum Varietätengebrauch in Deutschschweizer Kindergärten thematisiert. Im Sammelband werden nicht zuletzt Fragen zur sprachlichen Stabilität und zu Variation und Wandel im Alemannischen diskutiert. Neben Analysen zu Bedeutung, Gebrauch und Wandel alemannischer Dialekte erfolgen zudem detaillierte Analysen der Strukturen und Formen des Alemannischen.

Dr. phil. Noemi Adam-Graf

stellvertretende Institutsleiterin / Sprachwissenschaftlerin
ikg

Dr. phil. Susanne Oberholzer

Romanistin, Germanistin, Sprachwissenschaftlerin
Forscherin am Deutschen Seminar der Universität Zürich sowie am CSLS der Universität Bern