Dr. phil. Kurt Gritsch
Historiker / MigrationsforscherUniversität Luzern
In diesem länderübergreifenden Projekt werden die Wechselwirkungen von Tourismus und Migration in Graubünden, Vorarlberg und Südtirol erforscht. Die Kernthese lautet, dass mehr Tourismus auch zu einem Mehr an Migration geführt hat. Denn mit dem Aufkommen der modernen Tourismuswirtschaft stieg auch der Bedarf an Arbeitskräften, was zu einem regen Austausch der Hotelangestellten innerhalb Europas führte. Das Projekt setzt sich zum Ziel, mit der Methodik des Konzepts Mobilitäten-Regime eine Verbindung zwischen der Tourismus- und der Migrationsforschung herzustellen und diese historisch zu begründen. Dazu wird Mobilität als Überbegriff für die touristische und arbeitsbedingte Wanderung von Menschen und ihren gesellschaftlichen Ausdrucksformen definiert und an drei Beispielorten – St. Moritz, Lech am Arlberg und Meran – erforscht. Der Untersuchungszeitraum erstreckt sich von der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Ersten Weltkriegs.
Um unsere Website für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.